Schauspiel

 

Mit folgenden Produktionen und Projekte können Sie Benita Brunnert jederzeit buchen.

Goethes Leidenschaften

Johann Wolfgang von Goethe war ein Dichterfürst, wer wollte das
bezweifeln? Doch wie war es privat um den Herrn Geheimrat bestellt, der
bekanntlich ein Schwerenöter war? Christiana Goethe kommt noch einmal
für einen kurzen Besuch auf die Erde. Doch sie erscheint dem Publikum
nicht als reife Frau, die fünf Kinder geboren hat, von denen nur eins
überlebte. Vielmehr kommt sie in Gestalt der jungen Christiana Vulpius
daher und berichtet von der ersten Begegnung mit Johann Wolfgang von
Goethe. Sie erinnert sich an seine „Äugelchen“. An erotische Phantasien
mancher Frauen, die dann doch nicht erhört wurden. Goethes Hang zu gutem
Wein und Essen, seine Sammelleidenschaften bis hin zu dem Geheimnis um
seine letzten Worte, die vielleicht gar nicht so bekannt sind, wie viele
meinen. Natürlich meldet sich der Dichterfürst auch selbst zu Wort, was
auch mal zu einem Streitgespräch im Hause Goethe führen kann. Hierfür
lieh der Hamburger Radiomoderator Rudi Druve dem großen Dichter und
Denker seine Stimme.

Tränen der Heimat

Die Schreinerstochter Hilde versucht sich an einem Oktobermorgen
1943, in einem Funkhaus per Ferntrauung zu verheiraten. Doch die
Verbindung zu ihrem Bräutigam Kurt, der an der Ostfront in Russland
kämpft, kommt den dritten Tag hintereinander nicht zustande. Vielleicht
ist er auch schon gefallen, jedenfalls ist die Braut die „blamierte“,
die halbe Hochzeitsgesellschaft ist bereits abgereist. Hilde ertränkt
ihre Schande in Schampus und will nicht mehr das brave deutsche Mädchen
im NS-Staat sein. „Tränen der Heimat“ zeigt eine junge Frau in einer
absolut absurden Situation. Es ist ein Stück über den Kampf gegen die
Anpassung, das Ringen um Selbstbestimmung in einer
(Dritten-Reichs-)Gesellschaft, die von Doppelmoral und Chauvinismus
geprägt ist. Im Vordergrund steht dabei das Schicksal einer jungen Frau,
die letztlich weder als Täterin aktiv wird, noch ein ausgesprochenes
Opfer darstellt, die jedoch durch das, was sie unterlässt, zu beidem
wird.

Es pendelt zwischen Tragödie und Komödie und nimmt – bei aller
Ernsthaftigkeit der Thematik – durch die Komik der Situation und den
Witz der Protagonistin dem Stoff die historische Schwere.

Hamburger Gassenhauer – ein Schauspielrundgang

Zusammen mit den Dienstmädchen Käthe und Adele durchwandern Sie das
alte  Hamburg. Bald geraten die beiden Damen in Fahrt und die Zeit
zwischen 1842 und 1946 wird wieder lebendig.

Das Publikum erfährt von den wichtigsten Ereignissen und vom Klatsch
und Tratsch der letzten 100 Jahre. Kummer und Sorgen werden gnadenlos
weggesungen. Die Gassenhauer laden auch heute noch zum mitsingen ein.

Selbstverständlich wird dabei auch über das eigene Liebesleben und das der Freundin „streng vertraulich“ geklönt.